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Flugtickets und Hotelübernachtungen mit stark sinkenden Preisen

30.09.2008 (Frankfurt):
Ein Airbus FlugzeugReisefreudige könnten sich angesichts der zurückhaltenden Wirtschaft wieder verstärkt zu Schnäppchenjägern entwickeln und könnten sich dabei zudem über eine hohe Erfolgsquote freuen. Denn derzeit folgt auf ein Billig-Angebot das nächste, was sich in Form spürbar sinkender Flug- und Hotelpreise äußert. Wie der American Express Business Travel Monitor aufzeigt, haben die Reisekosten zu Beginn des Jahres aufgrund der hohen Öl- und Kerosinpreisentwicklung zwar noch deutlich zugelegt. Seit dem zweiten Quartal mache sich jedoch eine geringere Nachfrage bemerkbar, die auf die schwache Konjunktur, die Finanzkrise sowie den schwachen Dollar zurückzuführen sei und die sowohl Flugpreise als auch Übernachtungskosten nicht unberührt lasse. Besonders auf dem Hotelmarkt "ist nach jahrelangen Preissteigerungen ein neues Zeitalter angebrochen", so American Express.

Die zurückhaltende wirtschaftliche Entwicklung bekommen nicht nur Fluglinien wie etwa Alitalia zu spüren. In Deutschland führe diese auch zu einem regelrechten Preiseinbruch bei Economy-Tickets, die im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr im Schnitt um 23,6 Prozent günstiger abgegeben würden. In Deutschland liege der Preissturz weit über dem europäischen Durchschnitt von minus 12,5 Prozent. Während sich die Kosten für Inlandsflüge beinahe halbierten, konnten auch Destinationen wie Japan, Australien, Südamerika, die Karibik sowie die asiatisch-pazifische Region um jeweils mehr als 20 Prozent günstiger bereist werden. In Zeiten einer äußerst schwierigen Marktlage hätten weltweit 24 Fluggesellschaften Konkurs angemeldet. Knapp die Hälfte davon stamme aus Europa.

Darüber hinaus machen sinkende Aufenthaltskosten aufgrund niedrigerer Hotelpreise Reisen günstiger: "Die Zeiten starker Preiserhöhungen sind vorerst vorbei", schreibt American Express. Neben der Finanzkrise habe der schwache Dollar hauptsächlich bei US-Amerikanern auf die Reiselust gedrückt. Dies mache sich in beliebten Städtereisezielen wie London, Paris oder Rom bemerkbar, wo die Kosten für Übernachtungen um bis zu minus 37 Prozent sanken. Nach einer Teuerung im ersten Quartal in 41 von 48 Städten gingen die Hotelpreise in den darauffolgenden drei Monaten um durchschnittlich 3,6 Prozent im Vorjahresvergleich zurück. Industriestandorte wie etwa Düsseldorf, Köln oder Hannover weisen im Gegensatz zu Finanzmetropolen wie Frankfurt oder London jedoch einen leichten Preisanstieg auf. Die stärkste innereuropäische Teuerung bei Übernachtungen sei im norwegischen Stavanger mit einem Plus von 26,3 Prozent zu verzeichnen.

Quelle: [pte, Manuel Haglmüller]


 
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